Der Sechser: Ein Ticket, alle Strecken
OWL Verkehr GmbH

„Der Sechser“ informiert am ZOB in Gütersloh

Das ÖPNV-Angebot in Ostwestfalen-Lippe ist optimal aufeinander abgestimmt. Um auf diesen Umstand hinzuweisen, werden zurzeit ausgewählte Bahnhöfe der Region beworben.

Organisator der Verknüpfungskampagne ist die OWL Verkehr GmbH (OWL V), die zusammen mit den Verkehrsunternehmen den „Sechser"-Tarif organisiert. Cornelia Christian, Geschäftsführerin der OWL V: „Gütersloh ist als bodenständige Weltstadt und bedeutender Wirtschaftsstandort für viele Pendler ein tägliches Reiseziel. Mit unserer Kampagne zeigen wir auf, wie einfach und unkompliziert der Nahverkehr rund um den Hauptbahnhof genutzt werden kann. " Freundliche Unterstützung erfährt die OWL V dabei von dem VerkehrsVerbund OstWestfalenLippe (VVOWL), der als Fördermittelgeber fungiert.

„Der Sechser" ist der Gemeinschaftstarif für die Kreise Gütersloh, Minden-Lübbecke, Herford, Lippe und die Stadt Bielefeld. Mit nur einem Fahrschein der jeweiligen Preisstufe können alle Nahverkehrsmittel genutzt werden. Das bedeutet im Falle Güterslohs konkret: Wer sich beispielsweise in Bielefeld ein Ticket der Preisstufe 3 für den Weg nach Gütersloh kauft, kann damit nicht nur den Weg zum Bielefelder Hauptbahnhof mit Bus oder StadtBahn zurücklegen.

Auch in der Stadt Gütersloh können mit demselben Fahrschein die Busse des Stadtverkehrs genutzt werden, um die restliche Strecke zum Reiseziel zurück zu legen. Das schont nicht nur das Portemonnaie, sondern auch die Umwelt.

Direkt gegenüber des Hauptbahnhofs am Zentralen Omnibus Bahnhof (ZOB) warten bereits die Busse des Stadtverkehrs auf die Reisenden. Alle 20 bzw. 30 Minuten starten dessen Linien in die unterschiedlichen Stadtteile und verknüpfen sie mit dem Hauptbahnhof. Auch die Abfahrtszeiten der Busse des Regionalverkehrs sind bestens auf die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Nahverkehrszüge abgestimmt. So lassen sich beispielsweise die umliegenden Städte Rietberg, Harsewinkel und Verl bequem nach der Ankunft am Hauptbahnhof mit dem Bus erreichen.

Aktionstag in Gütersloh
Ralf Libuda (Geschäftsführer Stadtwerke Gütersloh), Sabine Amsbeck-Dopheide (Bürgermeisterin Harsewinkel, Marienfeld und Greffen), Andreas Sunder (Bürgermeister Rietberg), Maria Unger (Bürgermeisterin Gütersloh), Gabriele Spreyer (BVO), Garrit Atkins (OWL Verkehr), Jutta Hanitzsch (Leiterin Verkehrsbetrieb Stadtwerke Gütersloh), Stefan Honerkamp (stellvertretender Geschäftsführer VVOWL), Nils Werner (VVOWL)


Verknüpfung meint also die gute Kombinierbarkeit der öffentlichen Verkehrsmittel, um schnell und bequem von A nach B zu kommen. Um den (potentiellen) Fahrgästen aufzuzeigen, wie gut die Verknüpfung vor Ort ist, wurde ein spezieller Folder eigens aufgelegt, der dem Gütersloher Hauptbahnhof gewidmet ist. Der Clou: In ihm befindet sich ein her-austrennbarer Fahrplan, der auf innovative Weise aufzeigt, wie Mobilität rund um Gütersloh funktioniert. Die Verknüpfung des Bus- mit dem Schienenverkehr wird anhand ausgewählter Linien demonstriert. Wer beispielweise in Harsewinkel in die Linie 71 einsteigt kann ihm entnehmen, welcher Zug am Bahnhof bereits auf ihn wartet. Dasselbe gilt für den Rückweg.

Der Folder ist in den öffentlichen Verkehrsmitteln, den Einrichtungen der Stadtwerke und der Stadt Gütersloh erhältlich. Um mit der Bevölkerung direkt ins Gespräch zu kommen hat die OWL Verkehr GmbH zusammen mit den Gütersloher Stadtwerken am vergangenen Samstag einen Infostand auf dem Berliner Platz organisiert. Bürgerinnen und Bürger hatten nicht nur die Gelegenheit in einem eigens bereit gestellten Bus Probe zu sitzen. Die Künstlerin Marie-Pascale Gräbener inszenierte eine Kunst-Performance, die von der Beteiligung der Gütersloher lebte und sich mit deren alltäglichen Wegen beschäftigte. Allerlei zu gewinnen gab es derweil am Glücksrad.

Güterslohs Bürgermeisterin Maria Unger traf am Infostand ihren Amtskollegen aus Rietberg, Bürgermeister Andreas Sunder, Sabine Amsbeck-Dopheide, Bürgermeisterin von Harsewinkel, Marienfeld und Greffen und Vertreter der lokalen Nahverkehrsorganisationen. Es entwickelte sich ein lebhafter Austausch. Aktionstag in Gütersloh
Güterslohs Bürgermeisterin Maria Unger am Steuer eines SWG-Stadtbusses.

Maria Unger kommentierte die Bewerbung des Verknüpfungsbahnhofs wie folgt: „Die Aktion passt bestens zu unseren Klimaschutzzielen und der Teilnahme der Stadt am Programm „Audit familiengerechte Kommune". Wir müssen verstärkt den Nahverkehr bewerben, um umweltfreundliche und verknüpfte Mobilität zu gewährleisten." Jutta Hanitzsch, Leiterin des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Gütersloh, ergänzt hierzu: „Die Linien der Stadtbusstadt Gütersloh sind bestens an den Hauptbahnhof angebunden und ermöglichen eine gute Weierfahrt in die Region. Wir leisten damit gerne einen Beitrag zur Verfolgung der Klimaschutzziele Güterslohs." Auch Stefan Honerkamp, stellvertretender Geschäftsführer des VerkehrsVerbunds OstWestfalenLippe, betont die „gute Verknüpfung von Bus und Bahn" am Gütersloher Hauptbahnhof: „Sie ermöglicht auch den Städten und Gemeinden im Gütersloher Umland ein komfortables Fahren mit dem öffentlichen Nahverkehr." Andreas Sunder ist über die Marketingaktion und den Verknüpfungsfolder erfreut: „Die Stadt Rietberg unterstützt gerne die Kampagne. Auch wir verfolgen ambitionierte Klimaschutzziele und befürwortet den Ausbau der Nahmobilität." Frau Amsbeck-Dopheide spielt auf die Diskussion um die Wiederbelebung der TWE-Strecke an: „Die Stadt Harsewinkel wartet in Hoffnung auf den Zug." Gabriela Spreyer als Vertreterin der DB Bahn Ostwestfalen-Lippe-Bus weist auf die steigenden Fahrgastzahlen der Linie 71 hin, die Harsewinkel und Versmold an den Gütersloher Hauptbahnhof anbinden: „Wir werten dies als ein positives Signal für verknüpfte Mobilität."

Die Bewerbung ausgewählter Verknüpfungspunkte der Region ist Bestandteil des Projektes „Mobilität im Lebenszyklus", das durch den VerkehrsVerbund OstWestfalenLippe (VVOWL) gefördert wird.


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